Mittwoch, 1. September 2010

Polen II - auf dem Weg ins Baltikum


Nach den Wanderungen durch die Hohe Tatra wurde es wieder Zeit für Stadtbesuche und Kultur. Im touristischen Krakau bewunderten wir traditionelle, polnische Volkstänze, im wunderschönen, sich selbst genügendem Lviv feierten wir am 24. August mit den Ukrainern ihre noch nicht so alte Unabhängigkeit und kamen in den Genuss eines Konzertes der ansässigen Philharmonie und in Warschau schliesslich lauschten wir einem Chopinkonzert, während eine Demonstration vor dem Präsidentenpalast lautstark den Laizismus forderte. Das studentisch-lebhafte Lublin hat uns ebenso gefallen wie das verschlafene Zamosc und lediglich der Diebstahl unseres Regenschirms - an einem verregneten Vormittag eine recht gemeine Tat - dämpfte unsere Freude ein klein wenig. Versöhnt wurden wir allerdings schnell wieder, spätestens als wir die grossen europäische Bisons in ihrer Heimat in Ostpolen besuchten, bevor wir uns schliesslich auf den Weg ins Baltikum machten, um den letzten Abschnitt unserer langen Tour zu beginnen.

Krakaus schöne Altstadt

Städtebau nach (sowjetischem) Plan: Nowa Huta

Zapiekanka mit Schnittlauch und Knoblauchsosse im jüdischen Viertel Kazimierz

In Lviv warten ukrainische Alte auf die Festlichkeiten am Tag ihrer Unabhängigkeit

Alte Waagen im Pharmaziemuseum

Bücher- und Trödelmarkt (die alten Leninbüsten sind inzwischen rar und teuer geworden)

Volksfest vor dem Opernhaus

Das polnische Zamosc erblüht in neuem Glanz


Auch Lublin hat sich herausgeputzt

Und selbst Warschaus Innenstadt ist schöner als ihr Ruf erwarten lässt

Mahlzeit, Steffi

Mahlzeit, Bison - hier im Naturgehege im Bialowieza Nationalpark in Ostpolen

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