Nach den Wanderungen durch die Hohe Tatra wurde es wieder Zeit für Stadtbesuche und Kultur. Im touristischen Krakau bewunderten wir traditionelle, polnische Volkstänze, im wunderschönen, sich selbst genügendem Lviv feierten wir am 24. August mit den Ukrainern ihre noch nicht so alte Unabhängigkeit und kamen in den Genuss eines Konzertes der ansässigen Philharmonie und in Warschau schliesslich lauschten wir einem Chopinkonzert, während eine Demonstration vor dem Präsidentenpalast lautstark den Laizismus forderte. Das studentisch-lebhafte Lublin hat uns ebenso gefallen wie das verschlafene Zamosc und lediglich der Diebstahl unseres Regenschirms - an einem verregneten Vormittag eine recht gemeine Tat - dämpfte unsere Freude ein klein wenig. Versöhnt wurden wir allerdings schnell wieder, spätestens als wir die grossen europäische Bisons in ihrer Heimat in Ostpolen besuchten, bevor wir uns schliesslich auf den Weg ins Baltikum machten, um den letzten Abschnitt unserer langen Tour zu beginnen.
Krakaus schöne Altstadt
In Lviv warten ukrainische Alte auf die Festlichkeiten am Tag ihrer Unabhängigkeit
Alte Waagen im Pharmaziemuseum
Bücher- und Trödelmarkt (die alten Leninbüsten sind inzwischen rar und teuer geworden)
Volksfest vor dem Opernhaus
Das polnische Zamosc erblüht in neuem Glanz
Auch Lublin hat sich herausgeputzt
Und selbst Warschaus Innenstadt ist schöner als ihr Ruf erwarten lässt
Mahlzeit, Steffi
Mahlzeit, Bison - hier im Naturgehege im Bialowieza Nationalpark in Ostpolen

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