Sonntag, 12. September 2010

Bei den netten Letten


Riga - Perle des Nordens, grösste Stadt des Baltikums, Welthauptstadt des Jugendstils und multikulturelle Metropole - klar machen auch wir Halt und geniessen das Flair der Altstadt und die feine Architektur. Abwechslung zur geschäftigen Stadt bietet sich nur wenige Autominuten nordwestlich, wo sich kilometerweise feine, einsame Sandstrände bis zum Kap Kolka ziehen. Einzelne, winzige Fischerdörfchen liegen verstreut an der Küste, das Leben hier wirkt seit Jahrzehnten konserviert. Mit dem Gaujas, ebenfalls nur wenige Kilometer von Riga entfernt, hat Lettland einen wunderschönen, gemächlichen Fluss durch einen weitläufigen Nationalpark, der sich am besten im Kanu erkunden lässt. Die Sommersaison ist inzwischen eindeutig vorbei und wir haben die Stille der Natur ganz für uns. Fast gänzlich unentdeckt ist Lettlands Osten - kaum ein Tourist kommt hierher, obwohl eine wunderschöne Seenplatte und die bedeutendste Pilgerstätte des Landes locken.

Riga - nicht nur architektonisch eine echte Perle



Jugendstil versus Sowjetprunk: "Stalins Geburtstagstorte", betrachtet vom Russenmarkt in Riga

Früh morgens am leeren Strand ...

... werfen kurze Körper lange Schatten.
Grüne Bärte am Kap Kolka
Vom Kap, wo Rigaischer Meerbusen und Ostsee zusammentreffen, sieht man die Sonne (fast) über dem Wasser untergehen, um am nächsten Morgen wieder aus dem Wasser emporzusteigen.


Kitesurfer nutzen die starken Winde für ihren Sport.
Im Landesinneren, östlich von Riga, steht die mächtige Burg von Cesis.

In der Nähe der einstige Bischofssitz Turaida

Rekonstruierte Inselsiedlung im Araisu-See aus dem 9. und 10. Jahrhundert
Herbstliche Kanutour über einsame Gewässer

Der Papst war hier, wir nun auch - die kleine Basilika von Aglona

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