Montag, 16. August 2010

Ungarn


Einen kleinen Kulturschock haben wir schon erlebt, als wir nach Rumänien durch Ungarn reisten: Hier fahren Pferdewagen höchstens noch als Touristenattraktion, im Autoradio ertönt österreichischer Rundfunk und am Balaton spricht man so gut deutsch wie auf Mallorca - wir waren wieder in Heimatnähe.
Budapest ist natürlich immer eine Reise wert, vor allem jedoch dann, wenn auf der Donauinsel inmitten der Stadt das grosse Sziget-Festival stattfindet und Hunderttausende in entspannter Atmosphäre friedlich feiern. Aber auch ohne Rock 'n' Roll ist die "Königin der Donau" sehenswert mit der befestigten Altstadt in Buda westlich hoch über der Donau und den vielen Kaffeehäusern in Pest östlich des Flusses. Eine gute Autostunde entfernt befindet sich der Balaton, im Sommer fest in deutscher Hand. Der See lädt zum Baden oder Segeln ein, es gibt guten Fisch und süsse Weine. Mit Alpenpanorama wäre der Balaton sicher so schön wie der Bodensee ...
Weiter südlich liegt Pecs, das in seiner aufwändig herausgeputzten Innenstadt einen grossen Dom, eine von ehemals drei Synagogen sowie eine Moschee beheimatet. Lediglich die Ruinen eines Minaretts stehen heute noch in der schönen Stadt Eger, wo einst die Türken mit Hilfe der stärkenden Wirkung dunkelroten "Stierbluts" vertrieben werden konnten. Auch heute noch trinkt man dort den Egri Bikaver.

Die Königin von der Zitadelle aus bewundert

Matthiaskirche und Königspalast in Buda

Die Fischerbastei

Der Heldenplatz in Pest

Steffi geniesst ihren Palacinka im Kaffeehaus Lukacs

Im Parlamentsgebäude, dem drittgrössten der Welt

Grüne Oase inmitten der Stadt, unser Hostel in Budapest

Radfahren auf der Margareteninsel

Humorvoller Umgang mit dem Wechsel zur freien Marktwirtschaft in der Kunsthalle


Sowjetrelikte, verbannt aus der Innenstadt, versammelt im Mementopark



Standhaft auch im Sterben

Bier, Bier, Bier und gute Laune auf dem Sziget

Ska-P rockt


Am Balaton


Burgruine Visegrad am Donauknie

Der grosse Dom von Esztergom

Pecs
und Eger

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen