Samstag, 5. Juni 2010

Kroatien

Uns geht es immer noch gut, im folgenden unser Kurzbericht und neue Fotos aus Kroatien:

Das Auto als fahrende Unterkunft macht sich bisher sehr gut. Nur selten, wenn wir mehrere Tage an einem Ort waren, haben wir auf das Zelt zurückgegriffen (um dann inmitten einer mehrspurigen Ameisenautobahn aufzuwachen; die schlimmste Mückenplage hatten wir allerdings im Auto auf einem Stadtparkplatz in Zadar, nicht im Zelt). Alle paar Tage fahren wir einen Campingplatz an, um unseren Trinkwasserkanister aufzufüllen, Akkus aufzuladen, uns oder unsere Wäsche zu waschen.

Die letzten Tage sind wir die Küstenstrasse Kroatiens von Istrien bis Dalmatien entlanggereist und haben uns schon fast zu sehr an diesen atemberaubenden Blick aufs Meer und die weissen Karstformationen gewöhnt. Gemütlich sind wir durch die engen Gassen kleiner Hafenstädtchen wie Porec, Rovinj und Pula geschlendert - haben alte römische, vor allem venetianische Gemäuer durchstöbert und uns abschliessend zur Abkühlung immer wieder ein Eis gegönnt, wobei uns angesichts der riesigen Auswahl an Sorten die Entscheidung auf nur wenige Kugeln jedesmal sehr schwer fiel - absoluter Spitzenreiter bisher ist "dark chocolate" - das beste an Eis, das Steffi jemals in ihrem Munde zerlaufen liess; eine bislang nicht vollzogene Markteinführung in Mittel- und Westeuropa ist ihr schleierhaft. Ansonsten geniessen wir aber auch einzigartige Naturschönheiten in geschützten Nationalparks wie die Halbinsel Kamenjak und das Kornati-Inselarchipel, zu welchen wir eine mehrstündige Bootstour auf uns und einen Sonnenstich in Kauf genommen haben. Besonders angetan waren wir auch von dem kleinen Städtchen Trogir, in der die römische Bausubstanz so gut erhalten ist, dass man das Gefühl hat, es wurde erst im letzten Jahrzehnt erbaut. Vorerst letzte Station in Kroatien war das geschäftige Split - Dubrovnik und die Insel Mjlet werden wir erst an einem anderen Punkt unserer Route besuchen, falls wir aus Bosnien und Serbien den Weg wieder zurück an die Küste finden werden.

Fenster mit Blick auf's Meer in Rovinj

Ueber den Daechern der Stadt

In luftiger Hoehe trocknet die Waesche

Blick aus dem Amphitheater in Pula

Die Kamenjak-Halbinsel bei Pula mit ihren schoenen, einsamen Buchten

Auch zum Segeln wohl wunderschoen

Abkuehlung auf der Insel Krk

Eine weitere Gabel in der Landschaft

Entlang der Kuestenstrasse Richtung Sueden hat man fast immer Blick auf's Meer und manchmal erlebt man atemberaubende Sonnenuntergaenge. Hier von unserem Park- und Uerbernachtungsplatz

Frueh morgens sind die Fischer (nach uns) die ersten, die unterwegs sind

Zadar vereint einen komplett erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit dem ausgelassenen Treiben sonnenhungriger Touristen und entspannter Kroaten in den vielen Cafes, Bars und Restaurants.

Todesanzeigen an einer oeffentlichen Pinnwand



Abends taucht eine "Sonnensimulation" die Uferpromenade von Zadar in sphaerisches Licht

Zadar ist auch Ausgangspunkt fuer Exkursionen zum Kornati-Inselarchipel, einem klippenreichen Nationalpark.

Nach unserem Kroatischen Fruehstueck (getrocknete Datteln mit Grappa) gibt's kleine Leckerbissen fuer die Moewen

Mit der Sonne im Ruecken geht es weiter Richtung Suedosten

Trogir, malerisches Hafenstaedtchen etwas noerdlich von Split

Die alten roemischen Gassen und Gemaeuer sind noch fast ueberall vollstaendig vorhanden

Historischer Fussballplatz

Blick auf Split

Ueberall die gleichen Beduerfnisse (und die damit verbundenen Aergernisse)

Hoch ueber Makarska ist Steffi auf ihrer Wanderung unterwegs. Matthias vergnuegt sich, da sein Fuss immer noch Problemchen macht, derweil am Strand

1700m ueber dem Meer geniesst sie einen fantastischen Ausblick

Geschafft aber gluecklich

Abendstimmung ueber Gradac

Unser vorerst letzter Abend in Kroatien. Wieder ein schoener Uebernachtungsplatz

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